Psychotherapie mit Therapiehunden
In meiner Praxis in Dornbirn arbeite ich gemeinsam mit meinen zertifizierten Therapiebegleithunden Aurora und Leeloo.
Warum Hunde?
Hunde begegnen uns ohne Wertung. Sie nehmen uns so, wie wir sind, und sie reagieren ehrlich auf das, was wir ausstrahlen. Viele Menschen erleben, dass ihnen im Kontakt mit einem Hund manches leichter fällt: anzukommen, Vertrauen zu fassen, Nähe zuzulassen oder über Dinge zu sprechen, für die sonst die Worte fehlen.
Wie arbeite ich mit den Hunden?
Oft beginnt es mit Hinschauen: Wie wirken sie heute? Was brauchen sie gerade? Hunde brauchen, wie wir Menschen, einen sicheren Platz, eine verlässliche Beziehung, Raum, so zu sein, wie sie sind, und eine Aufgabe.
Was wir am Hund wahrnehmen, kann zur Frage an uns selbst werden: Wo finde ich einen sicheren Platz? Wem kann ich vertrauen? Darf ich so sein, wie ich bin? Wofür bin ich da? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Existenzanalyse. Der Hund öffnet einen Zugang zu ihnen, über das unmittelbare Erleben und nicht nur über das Gespräch.
Rücksicht auf die Hunde
Das Wohl meiner Hunde ist mir wichtig. Sie haben in der Praxis einen Rückzugsort, können jederzeit Pause machen und werden zu nichts gedrängt.
Sind die Hunde immer dabei?
Nur wenn Sie es möchten. Ob und wie die Hunde in Ihre Therapie einbezogen werden, besprechen wir im Erstgespräch. Bei einer Hundeallergie oder großer Angst vor Hunden findet die Therapie ohne Hunde statt.
Erfahrung
Als Zoologe mit Schwerpunkt Verhaltensforschung habe ich gelernt, Tiere genau zu beobachten. Mit meinen Therapiehunden arbeite ich in der Schulpsychotherapie, im Krankenhaus und bei Einsätzen in Schulklassen. Davor war ich mit Therapiehunden im Schulheim Mäder und in der stationären Suchttherapie tätig. In meiner Abschlussarbeit in Existenzanalyse habe ich ein Konzept hundegestützter Psychotherapie entwickelt.
